Was ziehe ich an? Den eigenen Stil finden... Teil 2 - Farb- und Figurtyp bestimmen

Wirklich guter Stil hat nichts mit Geld zu tun. Viele Sachen im Schrank bedeuten nicht automatisch, dass Euer Styling passt... denn sonst gäbe es nicht Millionen verzweifelter Frauen, die vor einem überfüllten Kleiderschrank stehen, und NICHTS anzuziehen haben...

 

Die gute Nachricht: Stil lässt sich erlernen! Die schlechte:  wenn alles so einfach wäre, bräuchten wir keine Stilbücher, keine Farb- und Stilberatungen, keine Modeblogs...

 

Teil 2. FARB- und FIGURTYP bestimmen

 

Logisch, dass sie das sagt, werdet Ihr vielleicht denken - die Frau ist ja schließlich Farb- und Stylingberaterin! Aber: selbst eine gute und ausführliche Beratung erspart Euch nicht Eure individuelle Stilfindung...  Euren Style, den müsst Ihr nämlich selbst entdecken... die Stylingberatung kann wertvolle Anregungen und Impulse geben, die Euch natürlich helfen. Die Beraterin kann mit Euch zusammen den Figurtyp, den so genannten Body-Type, herausfinden, was an sich schonmal sehr wertvoll ist. (Mehr zu den verschiedenen Figurtypen findet Ihr HIER.)

 

Es ist aber so: Ihr investiert einmal in ein gutes Farbcoaching und eine Stylingberatung - und könnt somit weiter darauf aufbauen. Denn der Farbtyp ändert sich nie. Und der Bodytype auch grundsätzlich nicht (außer durch sehr starke Gewichtsveränderungen!). Und so investiert Ihr einmal... und habt quasi Euer Leben lang etwas davon!

Was bei einer guten Farb- und Stilberatung gemacht werden sollte (und was Euch somit bei Eurer Stilfindung wirklich hilft):

 

1. den Farbtyp analysieren: Klar. Kein Thema. Ihr solltet wissen, welche Farbtöne Euch stehen. Idealerweise solltet Ihr selbst am Spiegel erkennen, welche Farben Euch leuchten und strahlen lassen, und im Umkehrschluss: welche Farbtöne Euch eher blass, gelblich oder älter aussehen lassen... damit Ihr diese künftig vermeiden könnt (selbst wenn Ihr beschließt, Euch nicht akribisch an Eure Farbpalette zu halten, ist es immer gut zu wissen, welche Farben gar nicht gehen...). Je mehr Farbtypen es hierbei gibt, desto komplizierter (auch für die Farbberaterin!) wird es letztendlich: Vorsicht bei Farbberatungen, die wild durcheinander mischen (warm-kalt, gedeckt-leuchtend, hell-dunkel) und dabei 24 verschiedene Farbtypen herauskommen...

 

2. mitgebrachte Kleidung vergleichen: selbst, wenn Ihr Euren Farbtyp nun kennt, könnt Ihr ohne Euren Farbpass erst einmal nicht sehen, ob das Rot der Bluse, die Ihr Euch kürzlich gekauft habt, nun das "richtige" Rot ist... das geschulte Auge der Farbberaterin hilft Euch dabei. Sie geht mit Euch mitgebrachte Kleidungsstücke durch und zeigt Euch den richtigen Umgang mit dem Farbpass (der selbstverständlich im Preis der Beratung enthalten ist).

3. den Figurtyp (Bodytype) bestimmen: und natürlich anhand von anschaulichem Material (Fotos o.ä.) Anregungen geben, was bei Eurer Figur wie hervorgehoben und/oder kaschiert werden kann. Eine gute Stylingberatung bezieht Euch immer mit ein und fragt z.B. nach "Problemzonen" - und "diktiert" sie Euch nicht etwa!

 

4. Gesichts- und Brillenberatung, Frisur, Kragenformen, etc.: auch hier sollten Eure Wünsche natürlich vorrangig sein... eine gute Stylistin wird Euch bei Bedarf zu Schmuck, Brillen, Frisur (je nach Wunsch) beraten, auch hier sollte es Anschauungsmaterial und visuelle Beispiele geben...

5. Impulse für eine Stilrichtung geben: während meiner Beratungen geschieht dies z.B. mit einem so genannten, von mir entwickelten "Farb-Persönlichkeits-Test". So finde ich heraus, welche Farbpersönlichkeiten derzeit in der Kundin "schlummern"... und wie sie diese durch individuelles Styling zeigen kann.

 

6. passendes Tages-Make-up in den Farben des Farbtyps: die Beratung sollte abschließend durch ein passendes Tages-Make-up in den "neuen" Farben abgerundet werden... hierbei sollte Euch auch gezeigt werden, wie Ihr Euch mit der dekorativen Kosmetik selbst schminken könnt. Es sollte klar ersichtlich sein, welche Kosmetik-Linie die Beraterin verwendet, Ihr als Kundin solltet die Produkte der Linie bei Interesse nachbestellen können.

7. Berücksichtigung individueller Wünsche! Damit ich Kundinnen wirklich individuell beraten kann, frage ich im ersten Kontakt immer, ob diese spezielle Wünsche und Fragen haben. Beispielsweise wollte eine Kundin wissen, wie sie ihre große Nase am Besten kaschieren kann und schickte mir sogar vorab ein Foto! Eine gute Beraterin sollte sich bei solchen Anfragen natürlich vorbereiten und im Gespräch Lösungen anbieten können...


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