Was ziehe ich an? Den eigenen Stil finden... Teil 1 - Bestandsaufnahme

 

Habt Ihr Euch mal gefragt, was wirklich guten Stil ausmacht? Woran man ihn erkennt? Was es ist, das manche Frauen einfach unverwechselbar aussehen lässt? 

Die gute Nachricht: Stil lässt sich erlernen! Die schlechte: es dauert eine Weile, bis Ihr ihn gefunden habt...

 

Denn: wenn alles so einfach wäre, bräuchten wir keine Stilbücher, keine Farb- und Stilberatungen, keine Modeblogs...

 

Ich habe hier einmal versucht, die für mich wichtigsten Stilfindungs-"Regeln" zusammenzufassen. Möglichst kurz und einfach, denn (mir geht es immer so) wenn ich mich erst einmal durch einen "Roman" quälen muss, verliere ich schnell die Lust.

 

Teil 1. DIE BESTANDSAUFNAHME

 

Es geht leider kein Weg daran vorbei: um in Zukunft effizient, ohne Fehlkäufe und dem neuen Stil entsprechend zu shoppen, müsst Ihr an den Kleiderschrank! Je länger Ihr nicht mehr aussortiert habt, desto unübersichtlicher und chaotischer wird es darin aussehen...

 

Es nützt aber alles nichts: raus mit allen Teilen, die kaputt, zu eng, zu weit sind, raus mit allem, was Ihr seit mehr als einem Jahr nicht mehr getragen habt.

 

Aber: bloß nicht zu viel wegwerfen, denn sonst füllt Ihr die entstandenen Lücken bloß mit günstigem Ramsch wieder auf! Idealerweise entsteht so erst einmal eine Grundgarderobe, die Ihr nach und nach (mit qualitativ hochwertigen Stücken) aufstocken bzw. ersetzen könnt...

Was wirklich hilft, um künftig im Schrank eine Übersicht zu bekommen:

 

1. gleiche Kleiderbügel: weg mit dem Chaos an unterschiedlichen, teilweise kaputten und auf unterschiedlichen Höhen hängenden Bügeln aus Plastik, Draht etc. Weg damit! In berühmten schwedischen Möbelhäusern findet Ihr stabile, schöne Holzkleiderbügel zu einem günstigen Preis.

 

2. möglichst viel aufhängen statt falten: lieber eine zusätzliche Stange anbringen, an der Ihr Bügel hängen könnt, statt Pullis und T-Shirts zusammenzulegen und beim herausziehen alles mitzureißen...

3. nach Farben und Themen sortieren: schafft eine übersichtliche und ordentliche Optik - und Ihr findet die Sachen viel schneller! Beispiel: erst Pullis, dann Blusen, dann Shirts, jeweils nach Farben geordnet...

 

4. Boxen oder Körbe anschaffen: auch hier wird durch die Einteilung mehr Übersicht und Ordnung geschaffen: so kann es z.B. eine Box für Sportsachen geben, eine für Handtücher oder Bettwäsche, eine für Unterwäsche (diese ist noch besser in einer extra Kommode, unterteilt in Socken, BH's, Unterhosen...) aufgehoben.

5. Schuhe ins Schuhregal: Schuhe gehören meiner Meinung nach nicht in den Kleiderschrank, sondern (auf Schuhspannern) in ein extra Regal - am Besten in den Flur.

 

6. Saisonal ordnen: Im Winter gehören die Sommersachen aussortiert und umgekehrt. Im Juli wird mir vom Anblick von Wollpullis oder Daunenjacken schlecht, und im Spätherbst brauche ich keine flatternden Seidentops mit Dschungelmuster im Schrank... also weg mit den überflüssigen Teilen - am Besten in Kisten (mit Deckel) auf den Schrank. Ich sortiere sogar mindestens 4 mal im Jahr aus - mindestens...

7. Patz lassen! Damit Kleidung übersichtlich hängt, sollten die Bügel nicht zu eng nebeneinander gehängt werden. Wenn das passiert, liegt es entweder daran, dass Ihr saisonal aussortieren solltet (s. Punkt 6!) oder dass Ihr einfach noch immer zu viel Zeug habt... dann hilft nur: nochmals aussortieren!!!


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